Mirjam Kupferschmid

    freischaffende Autorin & Architektin

    Juni 2026 — Gespräch
    Pisé — Hybridkonstruktionen in München

    Buchvorstellung von Pisé – Hybridkonstruktionen. Tradition und Potenzial im Pavillon 333 der TU München. Anschliessendes Gespräch mit Roger Boltshauser, Florian Nagler und Kathrin Dörfler, moderiert gemeinsam mit Andrea Wiegelmann, Triest Verlag.

    Mai 2026 — Lektorat
    Letzte Aufnahme

    Die Publikation von Fabian Tobias Reiner und Sven Högger würdigt den Bahnhof Bregenz vor seinem Abriss ein letztes Mal mit einer sorgfältigen Aufnahme in Text und Bild.

    © Sven Högger

    Mai 2026 — Text
    «Ein Stück Grosszügigkeit»

    In den fünf grössten Schweizer Städten standen 2025 über fünf Prozent der Büros leer. Wie können daraus günstige Wohnungen entstehen? WOZ Nr. 19, 7. Mai 2026.

    Februar 2026 — Buch
    Pisé — Hybridkonstruktionen

    Ausgehend von der Analyse historischer Bauten in Marokko, Süd- und Mitteleuropa vermittelt das Buch Wissen für heutige Einsatzmöglichkeiten des Lehmhybridbaus. Aktuelle Forschungsergebnisse, Arbeiten von Studierenden und gebaute Projekte zeigen, wie der Lehmbau in die heutige Baupraxis Eingang finden kann. Mitherausgeberin und Projektleitung als Wissenschaftliche Assistentin Studio Boltshauser, ETH Zürich.
    Roger Boltshauser, Mirjam Kupferschmid, Janina Flückiger & Marlène Witry (Hrsg.), Pisé – Hybridkonstruktionen. Tradition und Potenzial, Triest, 2026

    © Triest Verlag

    Dezember 2025 — Gastkritik
    Studio Foundations

    Schlusskritikerin im Erstjahreskurs für das Studio Boltshauser, ETH Zürich.

    November 2025 — Text
    «Auf Wiedersehen in der Platte»

    Ein Plattenbau in Bern wird saniert, und die Mieterschaft darf ihr Zuhause behalten – dank des Engagements des Eigentümers, seiner Tochter und des Büros Co. Architekten. Hochparterre 11/25

    Oktober 2025 — Moderation
    Podium zur Wanderausstellung BauBio

    Gespräch zur Ausstellungseröffnung mit den Ausstellungsorganisatoren Rémi Jourdan und Erik Fiechter (Sulser Architektur), dem Architekten Matthias Sauter (Arento) und dem Holzbauer Michael Bernhard (Schindler Scheibling) über das Potenzial regenerativer Materialien.

    Oktober 2025 — Heftkonzept & Redaktion
    Riesen aus Holz

    Ein höchstes Holzhochhaus löst in der Schweiz gerade das nächste ab. Das Rennen um die Höhe fasziniert. Was können wir von diesen Türmen lernen? Eine ganze Menge, wie uns die drei Wohnhochhäuser in diesem Heft zeigen. Denn für ein hohes Holzhaus braucht es nicht nur viel Holz, sondern auch solide Brandschutzkonzepte, ausgeklügelte Tragwerke und neu kombinierte Materialien. Holz bestimmt nicht nur Ausdruck, Prozess und Ökologie, es beeinflusst auch, wie wir künftig in Hochhäusern wohnen werden.

    Dezember 2024 — Text
    «Kluge Bescheidenheit»

    Ein Vorzeigeprojekt der Verdichtung haben Rolf Mühlethaler Architekten in Langenthal fertiggestellt. Die denkmalgeschützte Siedlung aus der Nachkriegszeit haben sie teilweise saniert, teilweise durch Neues ersetzt und teilweise erweitert; mit bescheidenen Mitteln, in Holz, sozialverträglich. werk, bauen + wohnen 12 – 2024

    September 2024 — Vortrag
    Architekturforum Glarus

    Gemeinsam mit Rahel Dürmüller für Countdown 2030.

    Juli 2024 — Text
    «Neustart in bewährtem Kleid»

    Aparthotel und Restaurant La Martina in Davos Clavadel GR von Staufer Hasler, werk-material 11.02/835. werk, bauen + wohnen 7/8 – 2024

    Mai 2024 — Text
    «Vom Federturm zur Lernlandschaft»

    Schulkinder haben in einem Partizipationsprozess ihre künftige Lernumgebung mitgestaltet. Sie zeigten ihre Bedürfnisse in klaren Bildern auf und schärften im Prozess ihre Raumwahrnehmung. Übersetzen, kommunizieren und vermitteln hiess es derweilen für die Architektinnen. werk, bauen + wohnen 5 – 202

    Mai 2024 — Text
    «Aufgebaut auf der Welt der Achziger»

    Im Lindendorf in Ostermundigen bei Bern haben vier Architekturbüros praktisch erprobt, wie die Verdichtung des Bestands auch im grossen Massstab gelingt. Hochparterre 3/24

    Januar 2024 — Gastkritik
    Kreislaufhaus

    Gastkritik für Countdown2030 im Erstjahreskurs an der FHNW bei Prof. Friederike Kluge.

    Dezember 2023 — Vortrag
    HEIA Fribourg

    Vortrag «Challenge To Change: A Call For Transformation In The Construction Industry» an der Hochschule für Technik und Architektur Fribourg. Gemeinsam mit Leon Faust für Countdown 2030.

    © Leon Faust

    Dezember 2023 — Text
    «Der Countdown läuft»

    Eine kleine Gruppe von Architekt:innen gründete 2019 in Basel den Verein Countdown 2030, um sich gemeinsam für eine Bauwende einzusetzen. In den letzten drei Jahren ist die Initiative zu einer starken Gemeinschaft von etwa 60 aktiven Fachpersonen angewachsen. Der Entwurf (DBZ), 02/2023. Gemeinsam mit Conrad Kersting für Countdown 2030.

    September 2023 — Workshopreihe
    Gastprofessur FHNW

    Konzeption und Durchführung einer Workshopserie gemeinsam mit Rahel Dürmüller und Viola Hillmer im Rahmen der Gastprofessur von Countdown 2030 an der Fachhochschule Nordwestschweiz. Unter dem Überthema «Transformation» arbeiteten wir ein Semester lang auf dem Franck-Areal in Basel. Die Studierenden stampften Möbel aus Hanfkalk, lernten über Ökobilanzierung genauso wie über Hitzeminderung, erprobten den Rückbau auf der Baustelle und überlegten sich Strategien für die Partizipation des Quartiers. Die Studierenden lernten den Verein Countdown 2030 in seiner Vielfalt kennen und erhielten einen Einblick in unser diverses Berufsfeld als Architekt:innen.

    © Countdown 2030

    Juni 2023 — Vortrag
    Architekturforum Thun

    Vortrag für Countdown 2030 am Architekturforum Thun mit Fokus auf die Ausstellung «Die Schweiz: Ein Abriss».

    April 2023 — Text
    «In jeder Ecke eine Geschichte»

    Im 19. Jahrhundert war das Grand Hôtel du Cervin eine der guten Adressen in Saint-Luc. Nach der Instandsetzung durch Gay Menzel steht das historische Haus einem breiteren Publikum offen. Hochparterre 4/2023.

    März 2023 — Vortrag
    ÖGFA Wien

    Vortrag für Countdown 2030 im Rahmen der Veranstaltungsreihe «Stop Building Now!» der Österreichische Gesellschaft für Architektur in Wien. Der Doppel-Vortrag «Countdown zur Kreislaufwirtschaft» mit Christoph Müller (Baubüro in situ/zirkular) fokussierte auf die Dringlichkeit und die Handlungsmöglichkeiten zwischen Abbruch-Moratorium und Bauwende.

    September 2022 — Ausstellung
    Die Schweiz: Ein Abriss

    Leitung des Text- und Rechercheteams für die Ausstellung Die Schweiz: ein Abriss. Die von Countdown 2030 kuratierte Ausstellung war vom 03. September 2022 bis 23. Oktober 2022 im Schweizerischen Architekturmuseum (S AM) in Basel zu sehen. Die Ausstellung beleuchtete verschiedene Aspekte der Abrissthematik und zeigte das komplexe Netzwerk an Abhängigkeiten auf, in das der Schweizer Abriss verstrickt ist. Fünf unterschiedliche Abrisswelten machten das Thema für die Ausstellungsbesucher:innen in seiner Vielfalt erlebbar.

    Projektleitung: Leon Faust, Rahel Dürmüller, Oliver Zbinden, Valerio Dorn.
    Projektbeteiligte: Nola Bally, Sarah Barth, Salome Bessenich, Steffen Blunk, Isabel Borner, Julia Büchel, Jérôme Glaser, Andreas Haug, Tobias Hilbert, Viola Hillmer, Keziah Huber, Conrad Kersting, Friederike Kluge, Mirjam Kupferschmid, Dario Malgiaritta, Manuel Medina, Luca Peter, Palle Petersen, Louis Reineke, Hans-Christian Rufer, Heiko Schiller, Jakob Schneider, Ansgar Staudt, Lina von Waldkirch, Basil Witt und das gesamte Countdown 2030-Team

    © Tom Bisig

    September 2022 — Text
    «Spuren aus dem Neudorf»

    Die Zeit hat einer Arbeitersiedlung in Flums zugesetzt. Ein Architektenpaar wagt die Rettung mit einer Wohngenossenschaft. Hochparterre Themenheft, September 2022

    Juni  2022 — Vortrag
    Baumuster-Centrale

    Vortrag an der 86. Generalversammlung der Baumuster-Centrale über das Projekt und die Vision von Countdown 2030. Gemeinsam mit Andreas Haug für Countdown 2030.

    Mai 2022 — Text
    «Geschenkte Räume»

    Das Architekturbüro Estar hat die geschichtsträchtige Ancien Manège am Eingang der Genfer Altstadt in ein öffentliches Gebäude umgebaut. Die bewegte Geschichte des Gebäudes bleibt ablesbar. Hochparterre 5/22

    Mai 2022 — Text
    «Geschickt die Lücke gefüllt»

    Dank eines baurechtlichen Kuriosums haben Biolley Pollini und MA-P in Lausanne zwischen zwei Häusern gebaut. Die erweiterten Wohnungen schaffen Raum für Kernfamilie und Co-Parenting. Hochparterre 5/22

    August 2021 — Text

    «Auf der Zielgeraden ausgerutscht»

    Eine Erweiterung am Rande Freiburgs sollte Familien eine Alternative zum Hüsli bieten. Von der Typologie bis zum Detail gelungen, scheitert sie aber beim Verkauf. Hochparterre 8/21

    Juni 2021 — Wanderung
    Auf Klimaspuren

    Mit der Klimaspuren-Wandergruppe begaben wir uns am Ende der Wanderung von Aarau nach Olten auf Spurensuche durch die Stadt. Wir diskutierten anhand anschaulicher Beispiele die Hebel für klimagerechtes Bauen, wie sie auf den Hebelpostkarten von Countdown 2030 zusammengefasst sind. Über den Spaziergang lesen kann man im Buch Auf Klimaspuren. Eine Expedition von Ilanz nach Genf. Dort sind alle Wanderetappen und die Begegnungen entlang des Weges zu einem lesenswerten Bericht versammelt. Gemeinsam mit Rahel Dürmüller für Countdown 2030.

    März 2021 — Text

    «The MARS Group's Plan for London»

    Die Zusammenarbeit ist in der Architektur so wichtig wie nie zuvor. Bauprojekte werden komplexer, ökologische und gesellschaftliche Probleme müssen angegangen werden. Dennoch stellen wir uns Architekt:innen immer noch als herausragende Persönlichkeiten vor, die unsere gebaute Umwelt prägen. Dieses Bild des Architekten als «Genie» verbinden wir besonders mit Modernen Architekten, die als Künstler, Architekt, Theoretiker und Stadtplaner gleichermassen angesehen werden – ein Typus verkörpert durch Le Corbusier. Dennoch strebten Moderne Architekt:innen konsequent nach Zusammenarbeit. Auch die Pläne der MARS Group (Modern Architectural Research Group) sind das Produkt einer engen und langen Zusammenarbeit. Publiziert auf Drawing Matter im Rahmen des Drawing Matter Writing Prize. Der Text basiert auf der Arbeit On Collaboration and Conflict, die an der ETH Zürich entstanden ist.

    März 2021 — Text & Wettbewerb

    Erstling «Ein Schlafzimmer ist nicht ein Raum, in dem ein Bett steht»

    Erstling – Wettbewerb für Architekturkritik, ausgeschrieben von werk, bauen + wohnen und dem BSA. «Ein Schlafzimmer ist nicht ein Raum, in dem ein Bett steht» wurde prämiert und in werk, bauen + wohnen 3 – 2021 publiziert.

    Ausgewählte Projekte seit 2021

    Referenzen und Zusammenarbeit

    Amt für Hochbauten, Stadt Zürich | Baumeister | Chez Luca | Countdown 2030 | Hochparterre | Foodsharing Zürich | Studio Boltshauser, ETH Zürich | werk, bauen + wohnen | WOZ

    © Mirjam Kupferschmid, 2026

    Impressum

    Mirjam Kupferschmid

    freischaffende Autorin & Architektin

    Juni 2026 — Gespräch
    Pisé — Hybridkonstruktionen in München

    Buchvorstellung von Pisé – Hybridkonstruktionen. Tradition und Potenzial im Pavillon 333 der TU München. Anschliessendes Gespräch mit Roger Boltshauser, Florian Nagler und Kathrin Dörfler, moderiert gemeinsam mit Andrea Wiegelmann, Triest Verlag.

    Mai 2026 — Lektorat
    Letzte Aufnahme

    Die Publikation von Fabian Tobias Reiner und Sven Högger würdigt den Bahnhof Bregenz vor seinem Abriss ein letztes Mal mit einer sorgfältigen Aufnahme in Text und Bild.

    © Sven Högger

    Mai 2026 — Text
    «Ein Stück Grosszügigkeit»

    In den fünf grössten Schweizer Städten standen 2025 über fünf Prozent der Büros leer. Wie können daraus günstige Wohnungen entstehen? WOZ Nr. 19, 7. Mai 2026.

    Februar 2026 — Buch
    Pisé — Hybridkonstruktionen

    Ausgehend von der Analyse historischer Bauten in Marokko, Süd- und Mitteleuropa vermittelt das Buch Wissen für heutige Einsatzmöglichkeiten des Lehmhybridbaus. Aktuelle Forschungsergebnisse, Arbeiten von Studierenden und gebaute Projekte zeigen, wie der Lehmbau in die heutige Baupraxis Eingang finden kann. Mitherausgeberin und Projektleitung als Wissenschaftliche Assistentin Studio Boltshauser, ETH Zürich.
    Roger Boltshauser, Mirjam Kupferschmid, Janina Flückiger & Marlène Witry (Hrsg.), Pisé – Hybridkonstruktionen. Tradition und Potenzial, Triest, 2026

    Dezember 2025 — Gastkritik
    Studio Foundations

    Schlusskritikerin im Erstjahreskurs für das Studio Boltshauser, ETH Zürich.

    November 2025 — Text
    «Auf Wiedersehen in der Platte»

    Ein Plattenbau in Bern wird saniert, und die Mieterschaft darf ihr Zuhause behalten – dank des Engagements des Eigentümers, seiner Tochter und des Büros Co. Architekten. Hochparterre 11/25

    Oktober 2025 — Moderation
    Podium zur Wanderausstellung BauBio

    Gespräch zur Ausstellungseröffnung mit den Ausstellungsorganisatoren Rémi Jourdan und Erik Fiechter (Sulser Architektur), dem Architekten Matthias Sauter (Arento) und dem Holzbauer Michael Bernhard (Schindler Scheibling) über das Potenzial regenerativer Materialien.

    Oktober 2025 — Heftkonzept & Redaktion
    Riesen aus Holz

    Ein höchstes Holzhochhaus löst in der Schweiz gerade das nächste ab. Das Rennen um die Höhe fasziniert. Was können wir von diesen Türmen lernen? Eine ganze Menge, wie uns die drei Wohnhochhäuser in diesem Heft zeigen. Denn für ein hohes Holzhaus braucht es nicht nur viel Holz, sondern auch solide Brandschutzkonzepte, ausgeklügelte Tragwerke und neu kombinierte Materialien. Holz bestimmt nicht nur Ausdruck, Prozess und Ökologie, es beeinflusst auch, wie wir künftig in Hochhäusern wohnen werden.

    Dezember 2024 — Text
    «Kluge Bescheidenheit»

    Ein Vorzeigeprojekt der Verdichtung haben Rolf Mühlethaler Architekten in Langenthal fertiggestellt. Die denkmalgeschützte Siedlung aus der Nachkriegszeit haben sie teilweise saniert, teilweise durch Neues ersetzt und teilweise erweitert; mit bescheidenen Mitteln, in Holz, sozialverträglich. werk, bauen + wohnen 12 – 2024

    September 2024 — Vortrag
    Architekturforum Glarus

    Gemeinsam mit Rahel Dürmüller für Countdown 2030.

    Juli 2024 — Text
    «Neustart in bewährtem Kleid»

    Aparthotel und Restaurant La Martina in Davos Clavadel GR von Staufer Hasler, werk-material 11.02/835. werk, bauen + wohnen 7/8 – 2024

    Mai 2024 — Text
    «Vom Federturm zur Lernlandschaft»

    Schulkinder haben in einem Partizipationsprozess ihre künftige Lernumgebung mitgestaltet. Sie zeigten ihre Bedürfnisse in klaren Bildern auf und schärften im Prozess ihre Raumwahrnehmung. Übersetzen, kommunizieren und vermitteln hiess es derweilen für die Architektinnen. werk, bauen + wohnen 5 – 202

    Mai 2024 — Text
    «Aufgebaut auf der Welt der Achziger»

    Im Lindendorf in Ostermundigen bei Bern haben vier Architekturbüros praktisch erprobt, wie die Verdichtung des Bestands auch im grossen Massstab gelingt. Hochparterre 3/24

    Januar 2024 — Gastkritik
    Kreislaufhaus

    Gastkritik für Countdown2030 im Erstjahreskurs an der FHNW bei Prof. Friederike Kluge.

    Dezember 2023 — Vortrag
    HEIA Fribourg

    Vortrag «Challenge To Change: A Call For Transformation In The Construction Industry» an der Hochschule für Technik und Architektur Fribourg. Gemeinsam mit Leon Faust für Countdown 2030.

    © Leon Faust

    Dezember 2023 — Text
    «Der Countdown läuft»

    Eine kleine Gruppe von Architekt:innen gründete 2019 in Basel den Verein Countdown 2030, um sich gemeinsam für eine Bauwende einzusetzen. In den letzten drei Jahren ist die Initiative zu einer starken Gemeinschaft von etwa 60 aktiven Fachpersonen angewachsen. Der Entwurf (DBZ), 02/2023. Gemeinsam mit Conrad Kersting für Countdown 2030.

    September 2023 — Workshopreihe
    Gastprofessur FHNW

    Konzeption und Durchführung einer Workshopserie gemeinsam mit Rahel Dürmüller und Viola Hillmer im Rahmen der Gastprofessur von Countdown 2030 an der Fachhochschule Nordwestschweiz. Unter dem Überthema «Transformation» arbeiteten wir ein Semester lang auf dem Franck-Areal in Basel. Die Studierenden stampften Möbel aus Hanfkalk, lernten über Ökobilanzierung genauso wie über Hitzeminderung, erprobten den Rückbau auf der Baustelle und überlegten sich Strategien für die Partizipation des Quartiers. Die Studierenden lernten den Verein Countdown 2030 in seiner Vielfalt kennen und erhielten einen Einblick in unser diverses Berufsfeld als Architekt:innen.

    © Countdown 2030

    Juni 2023 — Vortrag
    Architekturforum Thun

    Vortrag für Countdown 2030 am Architekturforum Thun mit Fokus auf die Ausstellung «Die Schweiz: Ein Abriss».

    April 2023 — Text
    «In jeder Ecke eine Geschichte»

    Im 19. Jahrhundert war das Grand Hôtel du Cervin eine der guten Adressen in Saint-Luc. Nach der Instandsetzung durch Gay Menzel steht das historische Haus einem breiteren Publikum offen. Hochparterre 4/2023.

    März 2023 — Vortrag
    ÖGFA Wien

    Vortrag für Countdown 2030 im Rahmen der Veranstaltungsreihe «Stop Building Now!» der Österreichische Gesellschaft für Architektur in Wien. Der Doppel-Vortrag «Countdown zur Kreislaufwirtschaft» mit Christoph Müller (Baubüro in situ/zirkular) fokussierte auf die Dringlichkeit und die Handlungsmöglichkeiten zwischen Abbruch-Moratorium und Bauwende.

    September 2022 — Ausstellung
    Die Schweiz: Ein Abriss

    Leitung des Text- und Rechercheteams für die Ausstellung Die Schweiz: ein Abriss. Die von Countdown 2030 kuratierte Ausstellung war vom 03. September 2022 bis 23. Oktober 2022 im Schweizerischen Architekturmuseum (S AM) in Basel zu sehen. Die Ausstellung beleuchtete verschiedene Aspekte der Abrissthematik und zeigte das komplexe Netzwerk an Abhängigkeiten auf, in das der Schweizer Abriss verstrickt ist. Fünf unterschiedliche Abrisswelten machten das Thema für die Ausstellungsbesucher:innen in seiner Vielfalt erlebbar.

    Projektleitung: Leon Faust, Rahel Dürmüller, Oliver Zbinden, Valerio Dorn.
    Projektbeteiligte: Nola Bally, Sarah Barth, Salome Bessenich, Steffen Blunk, Isabel Borner, Julia Büchel, Jérôme Glaser, Andreas Haug, Tobias Hilbert, Viola Hillmer, Keziah Huber, Conrad Kersting, Friederike Kluge, Mirjam Kupferschmid, Dario Malgiaritta, Manuel Medina, Luca Peter, Palle Petersen, Louis Reineke, Hans-Christian Rufer, Heiko Schiller, Jakob Schneider, Ansgar Staudt, Lina von Waldkirch, Basil Witt und das gesamte Countdown 2030-Team

    © Tom Bisig

    September 2022 — Text
    «Spuren aus dem Neudorf»

    Die Zeit hat einer Arbeitersiedlung in Flums zugesetzt. Ein Architektenpaar wagt die Rettung mit einer Wohngenossenschaft. Hochparterre Themenheft, September 2022

    Juni  2022 — Vortrag
    Baumuster-Centrale

    Vortrag an der 86. Generalversammlung der Baumuster-Centrale über das Projekt und die Vision von Countdown 2030. Gemeinsam mit Andreas Haug für Countdown 2030.

    Mai 2022 — Text
    «Geschenkte Räume»

    Das Architekturbüro Estar hat die geschichtsträchtige Ancien Manège am Eingang der Genfer Altstadt in ein öffentliches Gebäude umgebaut. Die bewegte Geschichte des Gebäudes bleibt ablesbar. Hochparterre 5/22

    Mai 2022 — Text
    «Geschickt die Lücke gefüllt»

    Dank eines baurechtlichen Kuriosums haben Biolley Pollini und MA-P in Lausanne zwischen zwei Häusern gebaut. Die erweiterten Wohnungen schaffen Raum für Kernfamilie und Co-Parenting. Hochparterre 5/22

    August 2021 — Text

    «Auf der Zielgeraden ausgerutscht»

    Eine Erweiterung am Rande Freiburgs sollte Familien eine Alternative zum Hüsli bieten. Von der Typologie bis zum Detail gelungen, scheitert sie aber beim Verkauf. Hochparterre 8/21

    Juni 2021 — Wanderung
    Auf Klimaspuren

    Mit der Klimaspuren-Wandergruppe begaben wir uns am Ende der Wanderung von Aarau nach Olten auf Spurensuche durch die Stadt. Wir diskutierten anhand anschaulicher Beispiele die Hebel für klimagerechtes Bauen, wie sie auf den Hebelpostkarten von Countdown 2030 zusammengefasst sind. Über den Spaziergang lesen kann man im Buch Auf Klimaspuren. Eine Expedition von Ilanz nach Genf. Dort sind alle Wanderetappen und die Begegnungen entlang des Weges zu einem lesenswerten Bericht versammelt. Gemeinsam mit Rahel Dürmüller für Countdown 2030.

    März 2021 — Text

    «The MARS Group's Plan for London»

    Die Zusammenarbeit ist in der Architektur so wichtig wie nie zuvor. Bauprojekte werden komplexer, ökologische und gesellschaftliche Probleme müssen angegangen werden. Dennoch stellen wir uns Architekt:innen immer noch als herausragende Persönlichkeiten vor, die unsere gebaute Umwelt prägen. Dieses Bild des Architekten als «Genie» verbinden wir besonders mit Modernen Architekten, die als Künstler, Architekt, Theoretiker und Stadtplaner gleichermassen angesehen werden – ein Typus verkörpert durch Le Corbusier. Dennoch strebten Moderne Architekt:innen konsequent nach Zusammenarbeit. Auch die Pläne der MARS Group (Modern Architectural Research Group) sind das Produkt einer engen und langen Zusammenarbeit. Publiziert auf Drawing Matter im Rahmen des Drawing Matter Writing Prize. Der Text basiert auf der Arbeit On Collaboration and Conflict, die an der ETH Zürich entstanden ist.

    März 2021 — Text & Wettbewerb

    Erstling «Ein Schlafzimmer ist nicht ein Raum, in dem ein Bett steht»

    Erstling – Wettbewerb für Architekturkritik, ausgeschrieben von werk, bauen + wohnen und dem BSA. «Ein Schlafzimmer ist nicht ein Raum, in dem ein Bett steht» wurde prämiert und in werk, bauen + wohnen 3 – 2021 publiziert.

    Ausgewählte Projekte seit 2021

    Referenzen und Zusammenarbeit

    Amt für Hochbauten, Stadt Zürich | Baumeister | Chez Luca | Countdown 2030 | Hochparterre | Foodsharing Zürich | Studio Boltshauser, ETH Zürich | werk, bauen + wohnen | WOZ

    © Mirjam Kupferschmid, 2026

    Impressum